Da sich der weltweite Übergang zur Elektrifizierung von Nutzfahrzeugen weiter beschleunigt, entwickelt sich die Ladeinfrastruktur in Richtung höherer Leistungsstufen, größerer betrieblicher Flexibilität und einer verbesserten Anlagenauslastung. Anfang dieses Jahres erweiterte Iocharger sein Portfolio an Gleichstrom-Schnellladelösungen um zwei fortschrittliche Ladeplattformen, die für gewerbliche und Schwerlastanwendungen konzipiert sind: das „Satellite DC Charging System“ (480 kW–960 kW) und das „1600-kW-Megawatt-Ladesystem“.
Beide Plattformen wurden für Fuhrparkdepots, Logistikzentren, öffentliche Ladestationen, Häfen und industrielle Transportanwendungen entwickelt und basieren auf einer gemeinsamen intelligenten Ladearchitektur mit dynamischer Stromverteilung, intelligentem Energiemanagement, Ferndiagnose, OTA-Software-Updates sowie Unterstützung für OCPP 1.6J, OCPP 2.0.1 und ISO15118 Normen.
Zusammen bieten diese Lösungen den Betreibern eine skalierbare Ladeinfrastruktur, die den heutigen Anforderungen an das Laden von Fahrzeugflotten gerecht wird und gleichzeitig den künftigen Bedarf an Hochleistungsladestationen abdeckt.
Flexibles Satellitenladen für den Flottenbetrieb
Das „Satellite DC Charging System“ kombiniert einen zentralen Schaltschrank mit dezentralen Ladestationen, wodurch Betreiber die Auslastung der Ladegeräte maximieren und gleichzeitig den Platzbedarf für die Installation minimieren können.
Die Plattform ist in Konfigurationen von 480 kW bis 960 kW erhältlich und unterstützt mehrere Ladestandards, darunter CCS, CHAdeMO und GB/T. Um unterschiedlichen Standortkonfigurationen und Fahrzeuganforderungen gerecht zu werden, lässt sich das System mit einem breiten Portfolio an Ladegeräten kombinieren, darunter luftgekühlte Ladegeräte, flüssigkeitsgekühlte Ladegeräte, wandmontierte Ladegeräte und doppelt luftgekühlte Ladegeräte.
Die dynamische Leistungszuweisung ermöglicht es mehreren Ladepunkten, die verfügbare Leistung intelligent gemeinsam zu nutzen, wodurch eine optimale Auslastung aller angeschlossenen Fahrzeuge gewährleistet und gleichzeitig die Gesamteffizienz des Standorts verbessert wird. Da mehrere Ladestationen eine zentrale Stromversorgungsplattform gemeinsam nutzen können, trägt das System dazu bei, die Investitionen in die Infrastruktur zu senken und bietet mehr Flexibilität für zukünftige Erweiterungen.
Dank seiner modularen Architektur können Betreiber die Ladekapazität im Zuge der fortschreitenden Elektrifizierung ihrer Flotte schrittweise ausbauen, wodurch ein zukunftsfähiger Upgrade-Pfad gewährleistet ist, ohne dass ein kompletter Systemaustausch erforderlich ist.
1600-kW-Ladesystem für Schwerlasttransporte
Für Anwendungen, die eine Ladefähigkeit im Ultrahochleistungsbereich erfordern, stellte Iocharger zudem sein neuestes 1600-kW-Megawatt-Ladesystem vor.
Das System wurde für Lkw-Korridore für Elektrofahrzeuge, große Fuhrparkdepots, Bergbaubetriebe, Häfen und andere Transportanwendungen mit hohem Leistungsbedarf entwickelt und liefert eine Gesamtleistung von bis zu 1600 kW. Es unterstützt bis zu 20 Ladestationen über eine einzige Stromversorgungsplattform.
Die Plattform unterstützt sowohl das 400-A-Laden mit Luftkühlung als auch das Laden mit bis zu 1000 A und Flüssigkeitskühlung. Um den sich weiterentwickelnden Anforderungen der Elektrifizierung von Schwerlastfahrzeugen gerecht zu werden, bietet sie flexible Anschlusskonfigurationen, darunter CCS-Ladestationen, MCS-Ladestationen und kombinierte MCS- und CCS-Ladestationen, sodass Betreiber mit einer einzigen Installation sowohl aktuelle als auch zukünftige Ladestandards unterstützen können.
Ein wesentlicher Vorteil der Plattform ist ihre hochintegrierte Architektur, die Stromumwandlung, Steuerungssysteme und intelligentes Energiemanagement in einer kompakten Lösung vereint, die für den groß angelegten Ladebetrieb optimiert ist. Dieses Design trägt dazu bei, die Ladekapazität zu maximieren und gleichzeitig die Komplexität der Installation sowie den Platzbedarf vor Ort zu reduzieren.
Um eine langfristige Zuverlässigkeit in anspruchsvollen Umgebungen zu gewährleisten, kommen in dem System unabhängige Leistungsmodule der Schutzart IP65 mit Luftkanalkühlung zum Einsatz, die empfindliche Leistungselektronik wirksam vor Staub, Feuchtigkeit, Salznebel und anderen Umgebungsverunreinigungen schützen.
Unterstützung der nächsten Phase der Flottenelektrifizierung
Da der Ladebedarf bei Nutzfahrzeugen weiter steigt, suchen Betreiber nach Infrastrukturlösungen, die eine ausgewogene Balance zwischen Ladeleistung, betrieblicher Flexibilität und langfristiger Skalierbarkeit bieten.
Mit der Einführung des „Satellite DC Charging System“ und des 1600-kW-Megawatt-Ladesystems baut Iocharger seine Position auf dem Markt für Hochleistungsladestationen weiter aus und unterstützt Flottenbetreiber dabei, effiziente und zukunftsfähige Ladenetzwerke aufzubauen.
Diese beiden Plattformen spiegeln das anhaltende Engagement von Iocharger wider, skalierbare Ladetechnologien bereitzustellen, die sowohl die heutigen gewerblichen Elektrofahrzeugflotten als auch die nächste Generation des leistungsstarken Elektroverkehrs unterstützen.

